Musik Mittwoch: Chico Trunjillo

Wenn eine Band es verdient hat, international berühmt zu werden und mit Manu Chau irgendwann auf einem Level verglichen zu werden, dann ist das die Band Chico Trunjillo.

Mit 11 Männern steht die kolumbianische Band seit 2001 auf den Bühnen von Mittelamerika bis Europa. Ich liebe deren Songs für die gute Laune, die tollen Blasinstrumente und die Texte, die ich mir mal eifrig übersetzt und gelernt habe. (Hätte ich damals nur halb so viel Kraft in das Lernen investiert wie in Musiktexte lernen, hätte ich vielleicht besser im Abi abgeschnitten).

Die Musik von Chico Trunjillo ist ein feuriges Fest aus vielen Tönen und Richtungen und es gab nur wenige Konzerte, von denen ich behaupten kann, sie wären so absolut fantastisch wie das von Chico Trunjullo.

Hier kommt wie immer eine Auswahl meiner Lieblingssongs:

Kryptonit – Meine Erlösung 

Als ich ihn das erste Mal sah, schlug es mir die Erde unter den Beinen weg. Seine dunklen Augen. Ich weiß noch ganz genau, wie er mich anschaute. Ich könnte heute nicht einmal sagen, wie er aussah, nur das, was er mit mir machte. Wir sahen uns an und verloren uns wieder im Lärm der Großstadt, der Musik und dem Alkohol. 

Als ich ihn das zweite Mal sah, musste ich einfach mit ihm sprechen. Sein Blick hielt mich gefangen und aus dem Augenwinkel nahm ich wahr, wie er, ohne mich davon zu befreien, jeden meiner Schritte verfolgte. Es war wie ein Film und ich bewegte mich wie in Zeitlupe, um bloß nicht seine Aufmerksamkeit zu verlieren. Wenn sich unsere Blicke trafen, dann bebten Tische und Stühle zu den lauten Tönen der Musik. Er kam zu mir, nahm meine Hand und küsste sie. Ohne dass wir jemals vorher ein Wort gewechselt hatten – und plötzlich fingen wir an. Als hätten wir uns schon immer gekannt. Seine Verabredung blieb irgendwo im Hintergrund verschwommen sitzen und die Menschen verblassten nach und nach um uns herum. Nach 6 Stunden kamen wir aus der Bar raus und die morgendliche Sonne streifte meine Wangen. Er brachte mich zu Tür und küsste wieder meine Hand, bevor er verschwand. 

Ich konnte nicht schlafen und ich konnte nicht essen. Ich wartete den Abend ab, bis ich wieder zu unserem Treffpunkt gehen konnte, um ihn hoffentlich dort wieder zu treffen. Immer wieder. Die Nächte flogen dahin und jede Nacht brachte er mich nach Hause, küsste meine Hand und verschwand. Am nächsten Tag wusste ich nicht mehr, worüber wir geredet hatten, oder was wir gemacht hatten. Ich hatte nur seine Augen in meinem Kopf und seine Lippen auf meiner Hand. 

Eine Art von Tagtraum legte sich über meinen Alltag. Ich hatte genug von meiner Umgebung und wollte die Zeit nur noch mit ihm verbringen. Alles schien so leicht zu sein. Wir brauchten uns nicht zu verabreden, wir fanden uns jede Nacht wieder. Er hatte seine rote Vespa und ich meine rote Packung Zigaretten. So vergingen die Nächte bis sich diese Tage irgendwann verwandelten und plötzlich fuhren wir gemeinsam auf der Vespa die Schnellstraßen entlang. Es waren nur wir zwei: keine Verantwortung und kein Ziel. 

Es war im Juli und es war heiß. Ich zog mein Lieblingskleid an: Es war rot mit weißen Punkten und dazu trug ich immer flache Boots. Wir trafen uns wie immer nachts auf der Straße. Die Vespa fiel zu Boden als er mich sah und ich erwiderte seinen Blick, der so fesselnd für mich war. Die Nacht verwandelte sich schnell in den Morgen und die Lichter der Stadt verblassten während sich die Strahlen der morgendlichen Sonne durch die Äste der Bäume kämpfte. Er brachte mich nach Hause und dieses Mal wollte er mir nicht die Hand küssen. Er blieb stehen und die Vespa fiel wieder zu Boden. Mit ihr fiel er auf beide Knie. Er wollte mich heiraten. Ich lachte, doch er war ganz ernst. In dem Augenblick, als ich ihn vor mir sah, wusste ich es plötzlich ganz genau: Er war nur mein Kryptonit. Und plötzlich, aus dem nichts, war ich erlöst … 

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Man kann erst daran glauben, wenn man es selbst erlebt hat. Die Anziehungskraft der Person ist unbeschreiblich und man fühlt sich schwach, während der Kryptonit-Mensch wie ein Puppenspieler über den eigenen Körper dirigiert. Gefangen im Bann, der uns verbindet, folgen wir der Person und lassen uns vielleicht zu Dingen verleiten, die für uns sonst so unwahrscheinlich und fern sind. Jede Berührung scheint besonders und jedes Wort unvergänglich und leicht. Umso spannender ist es zu sehen, welche Grenzen man vielleicht bereit ist, mit dieser Person zu überschreiten.

Ich weiß nicht, ob wir versuchen die Person in unseren Augen zu idealisieren, sie unausstehlich zu machen oder gar unerreichbar. Vielleicht ist es auch die Herausforderung, die uns daran reizt? Aber was ich nicht verstehe ist, warum so viele Menschen Angst vor diesem Gefühl haben. Natürlich ist es beängstigend und vielleicht fühlt man sich manchmal hilflos, aber besser man erlebt so etwas, bevor man es womöglich sein Leben lang bereut.

Ich denke, jeder sollte die Erfahrung gemacht haben, einem Kryptonit-Menschen zu begegnen und sich darauf einzulassen, was mit der Person zusammen passiert. Vielleicht begegnet man auch nicht nur einem einzigen Kryptoniten, denn wer will behaupten, dass jeder Mensch nur einen hat?

Der ein oder andere möchte mir bestimmt widersprechen und sagen: “Das ist verrückt, das ist krank und das ist unvorhersehbar!“ Da kann ich nur antworten: “ABSOLUT!“ So wie auch das Leben nicht ewig ist, und dazu möchte ich ergänzen, dass nichts ewig ist, so sind wir und unsere Wahrnehmung es auch nicht.

Ein blauer Traum von Lacoste

Es gibt diese Art von Kleidern, die du anziehst und plötzlich bist du umgeben von einer Aura der Meeresluft, der leichten Frühlingsbriese und dem salzigen Wasser. Diese wunderschöne Kleid von Lacoste ist eins solcher Kleider und ab Frühling erhältlich.

Schuhe: Vans Oldsckool 

Lacoste Kleid

Musik Mittwoch – Them Crooked Vultures

Als die Band „Them Crooked Vultures“ 2009 gegründet wurde, haben wir uns ständig vorgestellt, wie es gewesen sein muss für Josh Homme und Dave Grohl, bei so jemanden wie John Paul Jones anzufragen, ob sie nicht zusammen eine Band gründen könnten.

Aufregender hätte es meiner Meinung nach nicht werden können. Immerhin findet sich hier die Rock-Legende von „Led Zeppelin“ zusammen mit „Nirvana“ und „Queens of the Stone Age“. Was hier nach einer ganz abgedrehten und guten Kombi klingt, ist in der Musik noch um einiges besser. Es gab leider nur ein Album, aber dieses ist von vorne bis hinten – meiner Meinung nach – ein gelungenes Kunstobjekt der Rock-Musik.

Hier trotzdem meine Lieblingssongs, die mit ihrem Sound unter die Haut gehen:

Ein Leben wie bei Sex and the City

Als „Sex and the City“ ausgestrahlt wurde, schaute ich zusammen mit meiner Mama wissbegierig auf den Fernseher und mein Kopf färbte sich mindestes einmal pro Folge rot, während prickelnde Sexszenen mit Samantha oder Miranda gezeigt wurden. Ich war sehr klein und verstand den größten Teil der Serie nicht, aber eines verstand ich: Die Frauen hatten super Jobs, sahen immer schick aus und gingen jeden Abend auf Veranstaltungen und Partys. Das war das erwachsene Leben, das ich mir vorgestellt hatte: Glamourös, erfolgreich und alles andere als langweilig.

Als ich erwachsener wurde und die Erfahrungen mit Dates und Partys zunahm, war es an der Zeit, die Serie noch mal anzuschauen. Ich musste wieder feststellen, dass „Sex and the City“ immer noch ziemlich fabelhaft war! Oft traf ich mich mit meiner Freundin und wir sagten: „Lass uns heute so ausgehen wie bei Sex and the City!“. So schön angezogen, so sexy und vor allem an einen Ort, der glamourös ist. Für mich war es damals der Inbegriff der Emanzipation. Egal wie oft wir es jedoch versuchten, wir scheiterten jedes Mal an unserem Vorhaben „a la Sex and the City“ und landeten doch wieder in der kleinen Lieblingsbar an der Ecke. Was fehlte uns also? Das Alter, die Kontakte, das Geld oder die Jimmy Choos?

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Letzte Woche telefonierte ich mit meiner Freundin und da hörte ich wieder diesen Satz: „Lass uns so ausgehen wie Carry!“ und ich konnte nicht anders, als zu widersprechen. Es würde ja eh nicht funktionieren, wozu also den Anschein machen, etwas zu sein, was wir nicht sind? Meine Freundin entgegnete mir ganz selbstverständlich: „Natürlich sind wir nicht so, wir suchen nicht so verzweifelt nach Sex und Männern!“, und da wurde es mir plötzlich ganz klar. Waren wir wirklich so selbstsicher, emanzipiert und frei in unseren Gedanken, dass wir nicht wie besessen halb nackt von Bar zu Bar hetzen, um uns wie Fleisch zu präsentieren, damit uns dann irgendein Mann abschleppt und wir uns dadurch besser fühlen? Denn offensichtlich, beim weiteren Nachdenken, war es genau das, was von Folge zu Folge in der Serie passierte. Aber wo bleibt dann der emanzipierte Gedanke, dass man keinen Mann braucht um glücklich zu sein?!

Ich denke nicht, dass es falsch ist, mit vielen Männern zu schlafen, wenn es für die Person das Richtige ist und sie sich dadurch gut fühlt, aber tun das die Frauen in der Serie? Die meiste Zeit beschweren sie sich darüber, dass es keine anständigen Männer gibt, gehen aber trotzdem mit ihnen ins Bett. Außer natürlich Samantha, sie war zumindest am Anfang die Emanzipation in Person. Ihr schien alles egal zu sein und ihr waren nur zwei Sachen wichtig: sie selbst und ihre Freundinnen. Aber selbst sie wurde zum Opfer von Liebe, Betrug und schlechten Männern. Wenn ich mir aber die Frauen in ähnlichen Positionen wie wir sie präsentiert gekriegt haben anschaue –  erfolgreiche Journalistinnen, Anwältinnen und Galeristinnen –  dann sehe ich nicht das Leben, das uns so schön dargestellt wurde. Ich sehe gestresste Frauen mit kaum Freizeitaktivitäten und noch seltener sehe ich schöne Jimmy Choos.

Warum ist also so ein Hype um die Serie? Ich denke nicht, dass es nur wegen den schönen Kleidern und Schuhen ist, die die Frauen dort so selbstsicher tragen. Ich denke, es ist eine so erfolgreiche Serie, weil es mal wieder um Liebesdramen geht. Darum, ob Carrie es in den sieben Staffeln doch schafft, Bigs Herz zu öffnen, Miranda mit Steve zusammen zu sein und Charlotte ihre glückliche Familie zu haben. So scheint es also, als wäre am Ende doch wieder die Begierde nach einem Mann und einer glücklichen Familie das Happy End in unserer Gesellschaft. Naja, ich gehe mal noch eine Folge schauen und mir vorstellen, die Welt sei noch wie damals, als ich mit roten Wangen im Sessel neben meiner Mom im Wohnzimmer das erste Mal Carries und Bigs erste Begegnung beobachtete.

Musik Mittwoch – The Black Keys

Wenn ihr bis jetzt noch nicht die Möglichkeit hattet, die Musik dieser zwei Jungs aus Amerika kennenzulernen wird es jetzt höchste Zeit.

Mit einer Mischung aus Blues Rock und Indie Sound erfüllt die Band „ The Black Keys“ den Raum mit solchen Klängel, als wäre eine 10-Mann-Band auf der Bühne und nicht nur zwei Männer. Auch wenn sie Lo-Fi Musik machen und vielleicht den ein oder anderen an die White Stripes erinnern, ist die Energetik und Stimmung der Jungs eine ganz andere.

Seit dem ersten Album verfolge ich ihre Musik fieberhaft und kann jeden Song besser mitsingen, als dass ich gehen kann. Hier kommen meine Favoriten (eigentlich das ganze „Brothers“ Album) und ich wünsche Euch viel Spaß beim reinhören!

 

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Weekly Recap KW03

Am Montag Abend mit Fieber und Übelkeit kämpfte ich mit den Gedanken, ob ich es denn überhaupt zur Fashion Week schaffen würde. Hotel war reserviert, die ICE Tickets für die neue Stammstrecke München-Berlin auch. Gedanklich war ich bereits drüben, nur mein gefüllt 30kg schwerer Koffer und mein knapp 50kg schwerer Körper waren leider noch in München. Nichts desto trotz machte ich mich um 5 Uhr Morgens auf den Weg zum Bahnhof wo ich mit dem Zug um 6 Uhr Morgen mit Laptop und OHNE KAFFEE mit 300km/h Richtung Berlin düste.

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Mein erstes Mal auf der Fashion Weekm ich war aufgeregt und aufgedreht. Wie funktioniert alles, wie sind die Leute, was haben sie an? Natürlich abgesehen von dem ganzen Fashion Week Rummel wollte ich unbedingt meine alten Freunde sehen und auch wenn nur einbisschen, mein altes Berlin Leben fühlen.

Das Wetter war echt bescheiden, es gab Schneeregen, Kälte, Wind ab und zu Sonne und eigentlich die meiste Zeit irgend eine Form von Niederschlag. Meine Fahrten wurden somit auf Taxi, Suttle und Uber beschränkt. Leider hatte ich nur knappe 2,5 Tage vor Ort und hatte bereits das Besorgniss, dass ich niemals schaffen würde alles was ich mir Vorgenommen habe abzuklappern. Gelohnt hat es sich trotzdem und nächstes Mal kann ich mich auf 5 volle Tage in Berlin freuen aber erstmal hier meine Highlights:

Rebekka Ruetz Fashion Show

Erstmals fand die Fashion Show von Rebekka Ruetz in der Österreichischen Botschaft statt und die Location und Designs haben sich ideal verheiraten können. Die Muster und Schnitte passten perfeckt in das Ambiente und die Zuschauer blickten girieg der neuen Kollektion hinterher. Ich war begeistert von den Stoffen, Schnitten und Kombination die Rebekka Ruetz raffiniert zurschau stellte. Nach knappen 15 Minuten war es auch vorbei und die Mensche applaudierte der etwas frechen neuen Kollektion entgegen.

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Hashmag Blogger Lounge

Ebenfalls das erste mal für mich auf der Hashmag Blogger Lounge und das war eine der spannansten Lounges überhaupt. Abgesehen davon, dass ich meinen eigenen Sneaker designen durfte, wurde ich mit grünen Extensions gestylt hab coole neue produkte kennen gelernt ( wie z.B. ….. ) und hab mein eigenes T-Shirt entworfen 🙂 Alles in allem war es super spannend und alle Blogger-Girls und Boys die ich dort traf waren sehr nett und freunlich und wir hatten super viel Spaß.

Fashion Blogger Caffee

So viel bereits gelesene über das Fashion Blogger Cafe und nun habe ich es endlich dorthin geschafft. Zusammen mit Orsay, Thomas Henry und anderen Partnern ist das Fashion Blogger Cafe ein Ort um sich zu treffen, zu vernetzten und alte Bekannschaften wieder zu treffen. Es gab Luftballons, einen Tollen Fashion Illustrator und den besten Kaffe von „The Barn“. Das war der perfeckte start in die Fashion Week weil man sich in Ruhe unterhalten konnte und bereit machen für alles was noch folgte.
Abgesehen von meinen drei Highlights gab es noch einige Veransstaltungen, Showrooms und Shows die ich besuchen durfte jedoch wäre es zu viel alles aufzuschreiben also noch ein kleiner Rückblick in Bildern.

Zurück in München angekommen, erwartete mich arbeit, das Wochenende an dem ich endlich den Weihnachtsschmuck in der Wohnung entfehrnt habe und natürlich ein Tag in der Boulderhalle gefolgt von meinem Lieblingsweißbier und Burger. Nächste Woche geht’s ab in die Berge und die Bibliothek und außerdem besuche ich das erste mal das Münhchener Staatsballet. Aber das erzähl ich euch alles in der nächsten Woche.

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Dinge die ihr gegen den Winterblues machen könnt

Erst kommt der Schnee, dann kommt der Schneeregen und dann folgt Matsch und Traurigkeit. Die Tage sind viel zu kurz. Das Bedürfniss nach nähe steigt und bei manchen steigt auch mit der Dunkelheit das Bedürfniss nach Wein und Käse. Es wäre auch alles nicht so schlimm, wenn man wüsste es ist in einem Tag vorbei. Leider dauert der Winter jedoch noch ein wenieg und somit auch die etwas düstere Jahreszeit und wer weiß schon wie lang der Frühling auf sich warten lässt …

Der Winterblues packt jeden mal, manchmal sogar ohne, dass es der Person bewusst wird. Genau deswegen gibt es von mir ein paar Tipps, wie man aus dem negativen Loch der Demotivation rauskommen kann. Es gibt was für die aktiven aber auch was für die faueleren unter Euch. Probiert es aus und ich hoffe schon bald denkt ihr, dass alles gar nicht so schlimm ist wie es zu sein schien.

Die Ultimative Playlist hören

Ich hatte meine ultimative Playlist extra für solche Tage angelegt. Dort tummeln sich alle meine Lieblingssongs über alle Musik Epochen verteilt und ich könnte bei jedem Song mit Hüftschwung und lächeln mitsingen. „Pretty Fly“ , „Self Esteem“ und viel mehr und wenn ihr euch bei meiner Musik denkt „ Die Alte hat sie nicht mehr alle“ dann umso besser. Macht euere eigene Ultimative Playlist. Schon beim durchhören der Songs kriegt man ein Lächeln und schwebt in nostalgischen Erinnerungen von dem „Damals …“ und dem „Dort…“.

La Noche Española

Wenn es draußen kalt und dunkel ist kommt einem das Zuhause leerer und leblos vor. Vielleicht lauert noch in einer der Ecken eine Katze aber sonst ist man doch 90 % der Zeit allein und hat auch keine Lust das traute Heim, bei diesem Wetter zu verlassen. Was macht man dann … Genau : Die Leute kommen einfach zu dir. Seranno, Käse und Datteln im Speckmantel kaufen, die Freunde besorgen den Wein und ab geht’s in eine spanische Nacht mit Flamenco und heißen Tanseinlagen im Wohnzimmer. Wenn nach so einem Abend nicht die Laune sofort besser wird, dann weiß ich auch nicht weiter.

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Einfach mal klettern

Ein Fitnesstudio ist ja nun wirklich nicht etwas, was sich jede Person antun kann. Genauso sieht es aus mit Joggen. Einfach so, in der nassen Kälte draußen rumzulaufen, wenn ich mich nicht mal dazu bewegen kann den Müll rauszutragen, da muss schon eine große Leidenschaft dahinter sein. Ich hatte vor einigen Jahren das Bouldern für mich endeckt. Es ist eine Art von Freiklettern ( ohne Sicherung ) dafür aber geht es nicht weit nach oben. Man trainiert in einer Halle und vor allem ist die Technick hierbei das spannend. Man braucht also kein Muskelprotzsein und man muss auch nicht besonders sportlich sein um damit anzufangen Es gibt viele Schwierigkeitsstufen und Routen zum ausprobieren und am Ende belohnt man sich mit einem leckeren isotonischen 😉 Weißbier und einem Burger in der Cafeteria der Boulderhalle. Mich bringt es jedes Mal wieder in gute Laune und zurück auf den Weg der Motivation!

 

Schokolade zum Frühstück

Natürlich mein ich den Film. Klar gibt es dann noch den Klassiker Kevin allein zu Hause aber mit Bridget kann man einfach nur mitfühlen und mitfiebern. Der Film bringt mich immer noch zum Lachen ( nur die ersten zwei Teile natürlich) und wenn ihr von der lieben Frau Jones genug habt sind hier noch andere schöne Filme die mich immer unterhalten und auf Netflix zu finden sind

  • Almost Famous
  • 10 Dinge die ich an dir hasse
  • Clueless
  • Julie&Julia
  • Pretty Woman
  • Wie werde ich ihn los in 10 Tagen
  • Breakfast at Tiffanys
Zum Sherlock werden

Ich bin zwar in Köln groß geworden und bin das verkleiden gewöhnt, nichts desto trotz viel es mir schwer, als ich von meiner Freundin die Einladung zu einem Krimi Dinner erhielt. Als der Abend vorbei war, hab ich mich in einen regelrechten Krimi-Dinner Fan verwandelt. Man isst gut, man verkleidet sich, lernt neue Leute kennen und im laufe des Abends deckt man auch noch ein Mord auf. Ich bin schon ein Fan und kann es jeden nur empfehlen. Es gibt verschiedene Ausführungen und Möglichkeiten. Bei Amazone kann man bereits für 20 € so ein Spiel bestellen, das kochen müsst ihr dann natürlich selber übernehmen …

Ich hoffe mit diesen Tipps scheinen die nächsten zwei Monate nicht mehr so lang und dunkel und bald ist auch der Blues wieder überstanden und der Frühling und Sommer kann kommen.

Was sind Posamenten? Ein Tag mit Rekordpraktikantin Charly

Der Betrieb, den ich am 12. Dezember aufsuchte, versteckte sich im Innenhof und nur eine Tür verwies auf das zauberhafte Reich, das mich dahinter erwartetete: Josef Müller Posamenten GmbH. Bis vor ein paar Tagen wusste ich nicht mal was Posamenten sind. Nun habe ich einiges über das Handwerk und die Kunst, die sich dahinter verbirgt, erfahren und würde das gerne mit Euch teilen.

 

Bei dem Posamentenmacher habe ich auch die süße Charly getroffen und ihr ein paar Fragen gestellt, denn sie und ihr Begleiter Marvin haben bereits einiges hinter sich gebracht. Als Rekordpraktikanten sind Charly und Marvin bereits seit fünf Monaten unterwegs und absolvieren über 40 Praktika in den verschiedensten Berufen des Handwerks. Vom Uhrmacher über Raumausstatter bis zu Dachdecker war fast alles dabei. Leider war Marvin bei meinem Besuch krank, deswegen waren alle meine Fragen an Charly gerichtet, die mir eine Frage nach der anderen beantwortete.

Als erstes werde ich von den Mitarbeitern des Betriebs empfangen, die mich willkommen heißen und auf Anhieb sehr sympathisch sind. Charly sitzt am anderen Ende des Raumes und führt ein Interview. Um sie herum laufen Mitarbeiter und machen weiter mit ihrer Arbeit: Sie flechten gerade ein Seil. Über 7 Meter erstrecken sich dünne Fäden, die sich später zu einem Seil vereinen. Sehr beindruckend auf den ersten Blick und sehr überwältigend. Kaum vorstellbar, dass all diese Quasten, Seile, Spitzen und Webmuster per Hand erstellt werden.

Im ersten Moment denke ich daran, wie altmodisch und traditionell diese Arbeiten sind und dass es doch gar nicht mehr in unsere moderne urbane Welt passt. Doch dann werde ich des besseren belehrt. In einer Schublade verstecken sich schöne Manschettenknöpfe, Quastenohrringe und Choker aus Spitze. In dem Augenblick hatten sie mich und alle Quasten, die um mich herum hingen, wurden zu schönen Ohrringen. Zu den Auftraggebern von Josef Müller Posamenten gehören aber auch Paläste, Burgen, Schlösser und z. B. die Bayrische Staatsanwaltschaft. In den bayrischen Nationalfarben glitzern mir zwei schöne Manschettenknöpfe entgegen. Das sei ein „Weihnachtsgeschenk“, sagt mir eine der Mitarbeiterinnen und lächelt. Inzwischen ist Charly mit dem Interview fertig und ich kann sie endlich persönlich treffen.

„Die ein oder anderen machen Work and Travel und wir machen halt das“, sagt sie und lacht. Ich bin richtig begeistert, wie sie das alles schaffen. Charly und Marvin besuchen für ihre Praktika etwa alle zwei Tage einen neuen Betrieb in einer anderen Stadt – ein echter Roadtrip durch das Handwerk.

Während ihrer Praktika haben die Rekordpraktikanten schon so einiges erlebt. Beim Bäcker mussten sie z. B. nachts um halb eins aufstehen, damit morgens frische Brötchen bereit stehen. Ganz schön taff die beiden! . Ich hätte bestimmt verschlafen! Da Charly und ich nur unter uns Mädchen waren, konnte ich auch direkt mal fragen, ob es stimmt, dass Handwerksberufe so männerlastig sind. Ich hatte wohl echt noch ein veraltetes Bild, denn es gibt viel mehr Frauen in Handwerksberufen als man denkt. Bei Charlys Besuch beim Steinmetz und Steinbildhauer waren beispielsweise sogar von drei Mitarbeiten zwei Frauen . Und das, obwohl man im ersten Lehrjahr keinerlei Unterstützung von Maschinen bekommt und alle Skulpturen von Hand formt was sehr anspruchsvoll, aufwendig und schwierig ist.

Nur auf den Baustellen haben sie bisher keine Frau kennengelernt. Charly wäre es im Winter auch zu kalt und eben die Toilettensituation– aber das erwartet man ja auch so von einer Baustelle. Am meisten gefallen hat Charly der Besuch beim Fotografen. Bereits als Hobby ausgeübt, begeistert sie sich sehr dafür Aber wie es beruflich in der Zukunft aussieht, da ist sich Charly noch unsicher, erstmal geht’s nach Hause. Doch sie ist froh, so viele Berufe über Praktika kennengelernt zu haben, denn das wird ihr sicherlich bei der Entscheidung helfen.

Auch der Beruf des Posamentenmachers fasziniert Rekordpraktikantin Charly sehr. Dass man immer noch mit alten Webstühlen arbeitet und alles per Handarbeit macht, beeindruckte uns beide. Nach meinem Besuch kann ich auch die Angst widerlegen, dass ein Handwerk irgendwann durch Maschinen ersetzt wird. Denn diese Qualität und Besonderheit, die ich vor Ort gesehen habe, bekommt keine Maschine hin.

Erfahrt mehr über die Rekordpraktikanten und die Berufe, die sie ausprobiert haben, hier oder besucht sie auf Instagram @dierekordpraktikanten.

OUTFIT: FAUX FUR FAVOURITS

Je näher der Dezember kommt, umso mehr möchte ich mich in was warmes und weiches einwickeln und mich wie ein Teddy Bär durch die Straßen schleichen. Zu der kalten Jahreszeit vorbereitet zu sein soll gekonnt sein, denn immerhin sagen die Meterologen einen Jahudertwinter hervor. Bis minus 40 Grad soll es in Deutschland werden, na das will ich erst mal sehen. Ist ja zumindest nicht das erste mal, dass sowas vorhergesagt wird. Bis dahin können wir die schönen Bärenmäntel und Fake Fur Jacken einkaufen und uns aud den Winter und den Black Friday vorbereiten.

Ich habe für euch eine kleine Gallerie mit meinen lieblings Teddy Jacken erstellt, so ist für jede größe, Form und für jeden Geldbeutel was dabei. Auf dem Bild trage ich einewunderschöne Jacke von Protest zusammen mit einem schwarzen Jumpsuit und Silbernen Hight Heels. Na wenn das nicht perfeckt für ein Abend im Theter ist, dann weiß ich auch nicht weiter 🙂

Details zum Outfit gibt es weiter unten.

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Fake Fur Jacke von Protest findest du hier.
Ähnlichen Jumpsuite von Asos findest du hier.
Silberne High Heels von Miss KG findest du hier.
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