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Meer, Sand und Surfen – Atlantik Küste in Frankreich

Es muss nicht immer ein 5 Sterne Hotel am anderen Ende der Welt sein, um einen wunderschönen Urlaub zu haben. Ich surfe gerne und ich lausche gerne dem Meer und diesen Sommer beschloss ich nicht weit weg zu fahren, sondern genau den zwei Dingen hier in Europa nachzugehen. Wir schmissen alles was wir brauchen in unseren kleinen 1er BMW und machten uns auf dem Weg an die Atlantikküste Frankreichs. In Moliets-et-Maa wartete eine kleines Chalet auf uns , direkt am Strand, was nur uns gehörte und für die nächsten zwei Wochen unser Zuhause sein würde.

Moliets ist ein kleiner Ort in der nähe von der Surfer Stadt Biarritz und hat den längsten Strand Europas auf dem sich jährlich etliche Surfcamps, Surfer, Kayter und Freaks versammeln um die besten Wellen zu fangen und ein bisschen abzufeiern. Die Sonne scheint den ganzen Tag über die Köpfe hinweg und die Zeit scheint still zu stehen, während man sich zwischen den Wellen auf dem Brett ausruht und im Hintergrund einer Komposition aus Wellen und Musik anhört.

Im ganzen Ort befindet sich genau ein „Club“ in dem man jeden Abend die Surfing-Instruktors mit den süßen Mädchen tanzen sieht und die Barkeeperinnen mit den lustigen Australiern flirten. Nach ein paar Tagen kennen sich alle unter einander und Begrüßen sich Morgens am Strand und Abends beim Bier im Club.

Wenn ihr mal Abwechselung von Hotels braucht dann ist ein Chalet genau das richtige. Es ist ein kleines Häuschen was man sich auf Campingplätzen buchen kann. Es hat ein Schlafzimmer, eine offene Küche, ein eigenes Bad und (das wichtigste) eine Trasse mit Tisch und Stühlen. Es war unser kleines Reich in dem wir Essen und Kaffe kochten, an warmen Abenden Wein tranken und Bücher lasen. Etwas traumhafteres konnte ich mir in dem Augenblick nicht wünschen.

Man muss aber nicht nur Surfen in der Gegend den um Moliets herum gibt es auch genug Sachen zu sehen und entdecken. Wenn ihr spontan und flexibel seit, dann sucht euch einen Tag aus und besucht die kleinen Orte und Dörfer der „Baskischen Gegend“. Hier ein paar Städte die auf jeden Fall sehenswert sind:

Bayonne

Eine kleine Stadt vor Biarritz mit hübschen Häusern und Gassen im französischen Stil, einer Großen Markthalle und vielen kleinen Shops zum stöbern und schauen. Am besten einen „Kaffee to go“ nehmen und damit durch die Stadt spazieren gehen. Außerdem gibt es eine schöne alte Kathedrale mit Innenhof die ebenso einen Besuch Wert ist.

Biarritz

Die wohl bekannteste Surfer Stadt an der Atlantikküste. Sobald ihr dort seit wisst ihr auch warum. Eine großer geschlossene Bucht und unendlich viele Surfer ob in der Bucht oder außerhalb. In jedem zweiten Laden findet man einen Surfer-Shop, Surfer-Jumpers oder Surfer-Accessoires. Abgesehen davon, dass es eine Surfer-Stadt ist, ist es auch noch eine Fischer Stadt und deswegen gibt es am Fischer-Hafen mehrere Restaurants die den frischen Fang des Tages anbieten.

Wir haben das Casa Juan Pedro besucht. Wir bestellten Muscheln und Octopussalat und das kann ich euch auch unbedingt ans Herz legen. Das etwas lange warten lohnt sich. Gut dazu passt eigentlich immer eine kleine Karaffe Sangria oder Bier.

Zum Abendessen in Biarritz kann ich die Straße „Rue des Halles“ empfehlen. Kleine Pintxo Läden mit leckeren Gerichten, guten Cocktails und netten Leute als Tischnachbarn. Wir aßen leckere Garnelen in Rotwein-Sauße und leckeres Kalbsfilet.

Bidart

Ist nicht mal mehr Stadt oder Dorf, als viel mehr ein kleiner Ort. Wenn man Bidart nicht in der Haupt-Season besucht, haben die 10 Läden, die dort zu finden sind bereits zu und man sieht nur noch die einheimischen Franzosen vor ihren Häusern sitzen, rauchen und lesen. Ganz nett für einen kleinen Spaziergang und die Aussieht auf den Ozean, da sich der Ort auf einem Hügel befindet.


Saint Jean de Luz

Eine der größeren und berühmteren Orte des Baskischen Landes da der König Louis dort heiratete. Aus diesem Grund gibt es dort auch das „Louis Haus“ und die Kirche in der die Vermählung stattfand. Eine schöne Stadt, mit einer langen Strandpromenade, kleinen Straßen, vielen Cafés und einem recht großen Hafen in dem man stundenlang den Fischern zusehen kann, wie sie ihre Fischnetze vorbereiten und dann in das offene Meer rausfahren.

Abschließend kann ich sagen, dass die französische Atlantikküste eine ruhige, schöne und nostalgische Stimmung in sich birgt die man unbedingt immer wieder sucht und besucht. Ich liebe diese Ort, die Menschen und das Essen und kann es deswegen jedem auch nur weiterempfehlen.

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