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Travel Guide Budapest: 10 Dinge in Budapest

Europas Städte sind mir gut bekannt und ich glaube ich habe schon einige gesehen und erlebt – wofür ich auch sehr Dankbar bin! Es gibt aber einige Städte, wenn ich sie besuche, dann will ich sie immer wieder sehen. Paris ist z.B. so eine Stadt oder auch London und seit diesem Jahr gehört auch Budapest für mich zu dieser Art von Städten. Ehrlich gesagt hat die Stadt es mir einfach angetan. Die Straßen, die Menschen, das Essen, die Architektur , ich könnte so weiter machen bis der Text auf der ersten Seite zu Ende geht aber ich glaube es ist besser wenn ich euch einfach die Höhepunkte der Stadt hier zusammenfasse und euch ans Herz lege: FAHRT UNBEDINGT NACH BUDAPEST!
Hier kommen mein Travel Guide Budapest und die 10 Dinge die ihr in Budapest machen müsst.

I. Frühstück

Eigentlich wollten wir wo ganz anders essen, jedoch war das andere Restaurant um 9 Uhr noch geschlossen ( in Budapest machen die Läden gerne später auf) und deswegen mussten wir uns auf die Suche nach einer alternative machen. Beim spazieren gehen durch die Straßen von Budapest entdeckten wir den Laden „Vintage Garden“ . Dekoriert mit einem verträumten Hauch von Meer und Shabby Chic findet man einen großen Wintergarten im hinteres Bereich des Cafés. Das Ambiente ist fast zu kitschig eingerichtet aber für meinen Geschmack – genau das richtige für den frühen Morgen. Es gibt frische Säfte, Kaffee, Pancakes und Eier. Für mich war sofort klar, dass es die Pancakes mit Ahornsirup werden und wäre ich nicht so satt gewesen, hätte ich noch eine Portion davon gegessen. Wir zahlten gerade mal 17 € für uns beide und gingen zufrieden weiter die Stadt erkunden! Also nicht verpassen 😉

Adresse: Budapest, Dob u. 21, 1074 Ungarn

 

II. Essen in der große Markthalle

Wer schon mal in Barcelona oder anderen Südländischen Städten gewesen ist kennt es bestimmt. Eine große Markthalle, zentral gelegen in der Stadt und dort werden die feinsten nationalen Kostbarkeiten verkauft wie z.B. Gewürze, Obst, Fleisch, Fisch, Stoffe und sonstige Besonderheiten. Ich bin ein großer Fan von solchen Märkten wegen der authentischen Stimmung und dem tollen Essen, dass es dort immer zu finden gibt. Die Markthalle von Budapest ist keine Ausnahme. Auf dem zweiten Stockwerk findet ihr alle möglichen Spezialitäten von Langos bis hin zum ungarischen Gulasch (ebenso vegan erhältlich). Wir waren zum Frühstück dort ( nach einer langen Nacht) und haben uns ein Langos gegönnt und für den Rest des Tages war ich satt wie ein glückliches Bärchen 🙂 Es war super lecker, die Leute waren ebenso total super drauf.

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Adresse: Budapest, Vámház krt. 1-3, 1093 Ungarn

III. Spazieren gehen im Stadtteil Buda

Buda ist der junge Mann und Pest das Mädchen, die sich lieben jedoch aber vom Fluss getrennt werden. So lautet zumindest eine der vielen Geschichten über die zwei Stadtteile. Die meiste Action befindet sich auf der Seite von Pest: die Clubs und Bars, Restaurants, das jüdische Viertel etc. Die Seite von Buda aber verbirgt eine wunderschöne Altstadt die sich auf einem Hügel erstreckt und über Pest eine schöne Aussicht bietet. Wunderschöne Architektur, alte Gebäude und Kirchen. Das alles befindet sich im „Castle District“ und lässt sich über eine kleine Schwebebahn ( oder auch zu Fuß) erreichen.

IV. Free Tours durch das jüdische Viertel

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Ungarn hatte das „Glück“ im Krieg überhaupt nicht zerstört worden zu sein, da sie sich von Anfang an auf die Seite der Deutschen begaben. So ist es umso beeindruckender jetzt die Stadt mit all ihren Gebäuden und Straßen zu betrachten ohne sich Vorstellen zu müssen wie es früher mal war – den genau so ist es auch heute noch geblieben. In größeren Städten gibt es immer sogenannte „Free Tours“ die von freien Tourguides durchgeführt werden. Die Tour kostet am Anfang nichts, erst am Ende wenn dir die Tour gefallen hat und du Spaß hattest, kannst du dem Guide einen Geldbetrag geben, den er deiner Meinung nach verdient hat. Unser Tourguide war klasse: er war witzig, spannend und informativ. Die Tour hat uns sehr gut gefallen und das jüdische Viertel ist ein wahrer Schatz angefangen von den alten Synagogen bis hin zu hippen Restaurants, Foodtrucks und Streetart.

Hier der Link zur Free Tour Seite von Budapest.
Adresse: Zwischen Bezirk 7 und 5

V. Einen der unzähligen Foodtrucks besuchen

Die Stadt ist vergleichbar mit Berlin – ein Paradis für Essensfanatiker wie mich. Es gibt das „Karavan-Streetfood“ was ein fester Streetfood Markt ist, mit leckerem Craft Beer und verschiedenen Köstlichkeiten aber es gibt auch etliche Foodtrucks auf den Straßen und verschiedene experimentelle Fast Food Restaurants. Besonders gefallen hat mir das „Meat&Sauce“ wo das Duck Sandwich eine geniale Zusammenstellung für die Geschmacksnerven ist. Außerdem gibt es einheimisches Craft Beer und einen sehr netten Koch.

Adresse: Meat& Sauce – Budapest, Nagymező u. 34, 1065 Ungarn
                Karavan – Budapest, Kazinczy u. 18, 1075 Ungarn

VI. Sziget Festival besuchen

Der Hauptgrund warum wir Budapest aufsuchten war das Sziget Festival. Um das ganze noch abzurunden haben wir mehrere Tage drangehängt um uns die Stadt anzugucken und es keine Sekunde bereut. Es gibt zwar die Möglichkeit auf der Insel vom Festival zu Campen aber die Stadt bietet so viel und der Weg auf das Festival mit dem Schiff ist ebenso ein Besuch Wert wie das Festival selbst.

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Ich war bereits auf einigen Festivals und bin auch ein absoluter Festival Typ aber das Sziget Festival hat eine ganz besondere Atmosphäre. Menschen aus den verschiedensten Ländern, verschiedene Musik, Theater, Zirkus und Kunst. Freiheit und Leichtigkeit und natürlich tanzen bis in die frühen Sonnenstunden! Wem fünf Tage zu viel sind kann sich auch einzelne Tickets für die Festival Tage kaufen. Diese kosten um die 75 € und das Geld ist wirklich gut investiert.

Tipp: Da das Festival auf einer Insel auf der Donau stattfindet wird es Nachts super kalt – nimmt euch noch einen Pulli oder Jacke mit.

VII. Abends mit einer Flasche Wein an die Donau setzten

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Man könnte meinen nichts ist schöner als eine neue Stadt bei Abendlicht zu beobachten. Budapest ist da keine Ausnahme. In der Dämmerung werden die Gebäude beleuchtet und erstrahlen in einer neuen Pracht. Man kann Stundenlang die Donau Promenade entlang spazieren oder auch auf eine der Sitzbänke platz nehmen. Nimmt eine Flasche Wein mit ( der einheimische Wein heißt Bulls Blood), ein bisschen Käse und genießt einen wunderschönen Sonnenuntergang am Wasser. 

VIII. Eine der Thermen besuchen

Budapest liegt zwar am Wasser, baden kann man dort jedoch nicht. Deswegen ist die Stadt berühmt für ihre wunderschönen und alten Thermen. Während unseres Aufenthaltes waren es so heiße Sommertage, dass wir sogar zwei Thermen besucht haben. Besonders beeindruckt war ich von der „Gellert Therme“. Ein altes Gebäude und unzählige Dampfbäder, Pools, Saunen, Thermalbäder, Whirlpools usw. Mann traf dort auf das ganze verkaterte Volk vom Sziget Festival, Touristen und einheimische. Für ein paar Stunden kann man dort super entspannen, sich säubern und einfach nur seine Ruhe genießen.

Tipp: Wenn ihr Euch das 48h Ticket kauft ist ein Besuch in der Therme inklusive. Ansonsten kostet der Besuch in einer der schönen alten Thermen um die 20 €.

IX Auf der Freiheitsbrücke rumhängen

Die Freiheitsbrücke ist eine von vielen Brücken die Pest mit Buda verbindet. Manchmal wird die Brücke abgesperrt und es finden Konzerte statt und öffentliche Tanzkurse. Freunde und Familien versammeln sich dort um alle zusammen Spaß zu haben und die Sonnenuntergänge über der Donau zu genießen. Außerdem kann man entlang der Brücke auf den Metallhaltern aufsteigen und über den Autos entlang aus die Donau schauen.

X. Die Stadt von oben sehen

Egal welche Stadt ich besuche, es wird immer drauf bestanden einen der Aussichtspunkte zu suchen um alles noch mal von oben auf sich einwirken zu lassen. Neben der Gallert Therme befindet sich genau solch ein Aussichtspunkt mit dem Gellert Monument auf der Spitze eines kleines Hügels. Mit etwas Bemühungen hat man eine tolle Aussicht und wird noch mal von der Schönheit der Stadt überwältigt.

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